Freiwilligenarbeit machte mich zum Weltenbummler

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solo abroad – Wie alles begann

Meine Leidenschaft fürs Reisen, vor allem für Fernreisen, begann im Jahr 2013. Ich hatte so ziemlich die Schnauze voll von meiner Umgebung und brauchte einen Tapetenwechsel.

Zu dem Zeitpunkt hatten Freunde und Bekannte weder Zeit noch Geld eine größere Reise mit mir anzutreten. Ich bin zuvor noch nie alleine gereist und da ich für mehrere Wochen Deutschland verlassen wollte, habe ich parallel nach einer Möglichkeit gesucht das Reisen mit etwas sinnvollem zu verbinden.

Fernöstliche Länder hatten mich schon immer fasziniert. Zudem hatte ich zum damaligen Zeitpunkt Europa noch nie verlassen und stellte mir eine Reise auf einen anderen Kontinent sehr spannend vor.

Ayutthaya Tempel

Letztendlich fiel meine Wahl auf Soziale Arbeit und Englisch unterrichten in Thailand. Der 4-wöchige Aufenthalt damals zählt bis heute noch zu einem meiner schönsten Erlebnisse. In den Schulen von Ayutthaya (Provinz, ca. eine Stunde von Bangkok entfernt) durfte ich Kinder aus verschiedenen Klassen unterrichten. Das morgendliche Ritual einer jeden Schule bestand aus einem vorher einstudierten Tanz, der jeder Schüler egal welcher Altersklasse, zur thailändischen Hymne vorführen musste. Danach haben sich alle Lehrer in eine Reihe gestellt und wurden von jedem Schüler einzeln durch den „Wai“ (zusammengefaltete Hände) inkl. Verbeugung begrüßt. Im Vergleich zu Deutschland hat man sofort gemerkt, dass in Thailand junge Menschen noch Respekt vor Älteren haben.

Die Schule fing um kurz vor acht an und endete am frühen Mittag, was bedeutete, dass wir viel Freizeit und Zeit zum Reisen hatten. Da ich quer durchs Land von Norden nach Süden gereist bin, konnte ich mir in den vier Wochen einen guten Überblick über das Land verschaffen. Die Reiseziele wählte ich spontan. Oft habe ich mich den anderen Freiwilligen, die schon länger vor Ort waren, angeschlossen. In dem einen Monat habe ich Chiang Mai gesehen, bin über eine Stunde durch den tiefsten Dschungel im Norden Thailands gelaufen und habe dort eine Nacht in einer Bambushütte verbracht. Des weiteren habe ich mir natürlich die Hauptstadt Bangkok angesehen, die mich so überwältigt hat, dass ich kein Jahr später
dort für mehrere Monate gelebt habe, darauf komme ich später nochmal zurück.

Das Island Hopping im Süden hat mir super viel Spaß gemacht. Dadurch konnte ich in kurzer Zeit viele Inseln entdecken – eine traumhafter als die andere! Auf meiner Route standen Koh Samed, Koh Tao, Koh Phangan und Koh Samui. Am Besten hat mir damals die Insel Koh Samed gefallen, da diese nicht so überfüllt war und ich dort zum ersten Mal in meinem Leben an einem weißen Sandstrand entlang laufen durfte, den ich mir nicht schöner hätte vorstellen können. Koh Tao hat mir auch sehr gut gefallen – die Insel bietet sehr viele Tauchshops und –kurse an und ist sowohl für Tauchanfänger als auch für Fortgeschrittene interessant.

Buddha Kopf im Baum Ayutthaya

Ich war sehr traurig als ich Thailand verlassen musste, denn die vier Wochen waren einfach viel zu kurz. Nachdem ich wieder zuhause angekommen war plante ich meinen nächste Thailand-Reise, allerdings sollte diese um einiges länger und größer ausfallen. Nach ein paar Monaten habe ich eine Familie gefunden, die nach deutschen Au Pairs auf der Suche war. Wir haben mehrere Skype Gespräche geführt und uns auf Anhieb gut verstanden. Kein halbes Jahr später nach meiner Rückkehr befand ich mich erneut im Flieger nach Südostasien. Ich lebte in Bangkok wie ein typischer Auswanderer und während meines 6-monatigen Aufenthalts als Au Pair und Expat habe ich einiges über das Land, Kultur und Menschen gelernt und mir sogar etwas von der komplizierten 5-Tonhöhen-Sprache aneignen können.

Koi Fische

Nach meinem Job als Au Pair war aber noch lange nicht Schluss. Ich packte meinen Rucksack und machte mich auf den Weg, um umliegende Länder wie Hong Kong, Malaysia, Philippinen und Taiwan auf eigene Faust zu entdecken.

Alles begann mit einem Aufenthalt in Thailand vor ein paar Jahren und hat sich inzwischen zu etwas Großem entwickelt. Reisen ist ein essenzieller Bestandteil meines Lebens geworden und wird immer eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen. Gibt es Reiseziele, Orte oder Plätze, die Du einfach immer wieder besuchen möchtest? Bei mir trifft dies eindeutig auf Bangkok zu – was ist Dein magischer Ort, der Dich immer wieder anzieht?

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6 Kommentare

  • Lisa says:

    Hallo Sarah,
    super Bericht und schöne Erfahrungen! Ich habe vor bald etwas für mein Karma zu
    tun 🙂 und habe daran gedacht eine Freiwilligenarbeitsreise zu unternehmen. Da
    ich nicht so ein Organisationstalent bin, habe ich nach einer passenden Agentur
    gesucht. Fündig wurde ich auf Stepin ( https://www.stepin.de/freiwilligenarbeit/
    ) Und ich wollte mich vergewissern, was du on diesem Angebot hälst?

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Hallo Lisa,

      danke, dass dir mein Beitrag gefällt.

      Zu Angeboten, die ich selber persönlich nie wahrgenommen habe kann ich natürlich keine Empfehlung aussprechen, was du hoffentlich nachvollziehen kannst.

      Deswegen kann ich dir nicht sagen, ob Stepin super tolll ist oder eben nicht.

      Am besten liest du dir alles in Ruhe durch, schreibst Fragen und Dinge auf, die dir unklar sind und telefonierst mit den Organisatoren, damit alle Unklarheiten beiseite sind.

      Vielleicht gibt es auch Erfahrungsberichte oder Blog Beiträge von Leuten, die mit der Organisation bereits gereist sind? Frag‘ einfach mal nach! 🙂

      Liebe Grüße und alles Gute,

      Sarah

      • Lisa says:

        Hallo Sarah,
        kein Problem ich kann das verstehen 🙂 Trotzdem danke für deine schnelle Rückmeldung! Ich werde deine Tipps dankend befolgen und kann hoffentlich meine Reise bald starten.

        Liebe Grüße
        Lisa

  • Kat says:

    Hallo, super Beitrag 🙂
    Ich habe eine Frage wegen dem Unterrichten und Au Pair Aufenthalt: wie hast du das mit der Sprache gemacht? Konntest du sie schon vorher oder bist du sozusagen nur mit Englischkenntnissen angereist?
    Liebe Grüße

    • Sarah Kriebs says:

      Hallo Kat,

      vielen Dank! 🙂
      Unterrichten: Ich bin nur mit guten Englischkenntnissen angereist.

      Au Pair: Ich hatte das Glück, in einer „deutschen“ Familie zu landen. Von daher gab es keine Probleme. Wir haben aber die meiste Zeit englisch gesprochen. Deswegen empfehle ich auf jeden Fall gute Englischkenntnisse als Voraussetzung. 🙂

      Liebe Grüße,

      Sarah

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