Ich am arbeiten und mein Absprung in die Selbstständigkeit

Mit diesen Tipps kannst du den sicheren Absprung in die Selbstständigkeit schaffen

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Immer mehr Menschen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, vor allem im Online Bereich. Regelmäßig sehe ich Social Media Beiträge von Personen, die theoretisch von Null auf Hundert ihre Arbeit kündigen, Wohnung aufgeben und Hauptsache erst mal ins Ausland verschwinden wollen.

Nur um Monate später nach der Rückkehr wieder nach Hause zu kommen und von vorne anzufangen. Natürlich ist es super, den Horizont zu erweitern und zu verreisen. Es gibt kaum etwas schöneres, als in fremde Kulturen einzutauchen und sich mit dem Vibe vor Ort zu mitreißen zu lassen.

Das Modell Arbeiten – Sparen – Reisen – Repeat mag beim ersten Mal ganz nett sein, doch eine Dauerlösung ist es nicht für jeden. Viele sehnen sich danach, Ortsunabhängigkeit mit Arbeiten und Reisen zu verbinden. Dabei ist es wichtig, eine positive Einstellung nicht mit Naivität zu verwechseln. Denn dazwischen liegt ein schmaler Grat.

Motivierende Worte und Inspirationen sind hilfreich, aber was danach kommt ist harte Arbeit und die Realität. Ich habe den Eindruck, dass viele das nicht verstehen. Ich habe mich vor fast zwei Jahren selbstständig gemacht. Doch der Weg dahin gelang auch nicht von heute auf morgen. Ich glaube was mich von anderen unterscheidet war die längere Planungsphase und die Einsicht, dass Reisen nicht im Vordergrund stehen kann. Zumindest nicht am Anfang.

Mit diesen Tipps kannst du deinen Absprung in die Selbstständigkeit schaffen

Planung

Bevor du mir nichts dir nichts deinen Job hinschmeißt solltest du deine Selbstständigkeit so genauestens wie möglich planen. Als erster Schritt ist es ratsam, deine Ausgaben festzuhalten. Lege dir dafür am besten eine Tabelle an und halte alle deine Ausgaben fest. Selbst die einstelligen Beträge. Dazu zählen Strom, Miete, Internet, Verkehrsmittel, Versicherungen, Mobilfunkvertrag, Medikamente, Lebensmittel, Drogerieprodukte, Mitgliedschaften, GEZ, Webhoster, etc.

Wenn du alle Ausgaben zusammengefasst hast, hast du eine Übersicht darüber, wie viel dein Leben monatlich kostet. Ziel ist es, nicht nur zu überleben, sondern „gut“ leben zu können. Deine zukünftigen Einnahmen sollen deine Ausgaben nicht nur abdecken. Sie sollen einen Gewinn abwerfen.

Geschäftsidee

Die Dienstleistungen oder resultierenden Produkte deiner Selbstständigkeit sollen ein Problem lösen. Ich halte wenig davon Kredite aufzunehmen, bevor du deinen Markt überhaupt kennst. Vor allem im Online Bereich kannst du mit wenig Aufwand Produkte und Dienstleistungen vermarkten, ohne dich dabei zu verschulden. Durch gezielte Recherche kannst du besser einschätzen, ob dein Angebot auf Nachfrage trifft. Ein gewisses Risiko bleibt natürlich immer. Trotzdem sollte der Wunsch nach deiner Selbstständigkeit die Angst vor dem Scheitern in den Schatten stellen.

Sparen

Ein sparsamer Lebensstil, gerade vor Beginn der Selbstständigkeit, bietet ein größeres finanzielles Polster. Meine ersten Aufträge habe ich im Wohnzimmer meiner Eltern ausgeführt. Ich habe eine Zeit lang zuhause gelebt und konnte dadurch Geld sparen. Ich hatte weder Mitgliedschaften, noch Abos. Meinen teuren Mobilfunkvertrag habe ich gekündigt und stattdessen einen jederzeit kündbaren Predpaid Vertrag abgeschlossen. Bei Sparen gilt: Kleinvieh macht auch Mist. Ich bin in der Anfangszeit weniger raus gegangen und habe mehr selber gekocht. Da mir materielle Gegenstände immer unwichtiger wurden, habe ich nach und nach meine Kleidung und andere Wertsachen verkauft. Auch die kleinen Schritte tragen zum Ziel bei.

Sicher herantasten

Bevor ich meine Selbstständigkeit zu 100 Prozent ausführen konnte, habe ich nebenbei einen Minijob ausgeführt. So konnte ich morgens meiner Selbstständigkeit nachgehen und mittags den Minijob als Backup ausführen. Was mir auch sehr geholfen hat war die Frage: „Was kann im schlimmsten Fall passieren?“. Meine Antwort darauf lautete damals so wie heute „Im schlimmsten Fall suche ich mir erneut einen Minijob oder Teilzeitjob und arbeite weiterhin so lange an meiner Selbstständigkeit, bis ich mein Leben vollständig dadurch finanzieren kann“. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie. Weder in der Festanstellung, noch in der Selbstständigkeit. Doch es ist beruhigend zu wissen, wie das Worst-Case-Szenario aussehen könnte und wie ich mich darauf vorzubereiten habe. Denn die Zukunft ist für jeden ungewiss.

Wenn du zunächst keine oder geringe Einnahmen hast, dann suche dir einen physischen Nebenjob. Auf der Seite der Arbeitsagentur oder anderen Jobportalen gibt es immer Minijobs, die angeboten werden. Was glaubst du, was könnte dir im schlimmsten Fall passieren? Wenn du es dir vorstellst und deine Antwort darauf findest wirst du feststellen, dass es dich dank unseres Systems gar nicht so hart treffen kann.

Erst nachdem du sorgfältig geplant hast und alle Schritte durchgegangen bist, solltest du dir überlegen den Vollzeitjob zu kündigen. Möglicherweise kannst du deinen jetzigen Job auch zunächst als Teilzeit oder Minijob ausüben, sodass du noch mehr finanzielle Sicherheit für den Anfang genießen kannst. Zumindest so lange, bis du von deiner Selbstständigkeit leben kannst.

Zusammenfassung

  • Finde heraus wie viel Geld du monatlich brauchst und lege fest, wie hoch deine Einnahmen sein sollen, um Gewinn abzuwerfen
  • Plane den Weg in deine Selbstständigkeit gezielt und biete mit deiner Geschäftsidee Lösungen für Probleme an
  • Recherchiere den Markt, die Mitbewerber und schätze das Risiko ab, inwiefern dein Angebot auf Nachfrage treffen wird
  • Lege dir ein finanzielles Polster an, damit du weniger Druck hast und dich auf deine Selbstständigkeit konzentrieren kannst. Kündige unnötige Mitgliedschaften, teure Verträge und verkaufe alles, was du nicht mehr brauchst. Konsum frisst sowieso zu viel unserer wertvollen Zeit
  • Alle Schritte befolgt und vorausgeplant? Dann kannst du mit deinem Chef reden bzw. kündigen und loslegen!

PS: Kleiner Teaser – Über dieses Thema kommt in den nächsten Wochen noch viel mehr! Also bleib auf dem Laufenden und abonniere meinen kostenlosen Newsletter! 🙂

Was hält dich von dem Traum deiner Selbstständigkeit ab?

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